Walking

Im Vergleich zum Jogging treten beim Walking geringere Gelenkbelastungen auf.
Beim Joggen werden die Gelenke mit dem Vierfachen des Körpergewichts belastet. Beim Walking dagegen nur mit dem Doppelten. Das kommt daher, das beim Walking zu jeder Zeit mindestens ein Fuß am Boden sein sollte, beim Joggen dagegen besteht immer eine "Flugphase" zwischen den Schritten.

Sie können daher beim Walking nicht nur die Gelenkbelastungen reduzieren, sondern auch ihre Herzfrequenz besser steuern (vor allem bei Sport-(wieder)-einsteigern). Wenn Sie große Schritte setzen, erhöhen Sie ihre Herzfrequenz. Machen Sie kleine Schritte, geht die Herzfrequenz nach unten. Von der Technik her ähnelt es dem Joggen. Sie sollen hierauf besonders achten:

  • walken Sie so aufrecht wie möglich
  • die Unterarme sollten im Winkel von ca. 90° zum Oberarm geführt werden und mitschwingen, sie sollen nicht "boxen".
  • entspannen Sie Ihre Schultern und Hände (kreisen Sie zwischendurch die Schultern und "bewegen" Sie ihre Finger
  • vermeiden Sie Ballenlauf
  • versuchen Sie, mit einer Abrollbewegung über den ganzen Fuß zu walken, mit der Ferse außen aufsetzen und diagonal nach vorne über den großen Zeh abrollen
  • vermeiden Sie zu große Schritte, vor allem Bergab sollten Sie kleine Schritte machen, um die Gelenke zu entlasten. Die Beinmuskulatur (Oberschenkel) sollte die Belastungen auffangen.
  • Wenn Sie Probleme mit der Atmung (Seitenstechen) haben können Sie während vier Schritten einatmen und die folgenden vier Schritte ausatmen, das hilft.