Entspannungsverfahren

Angestaute Energie kann z.B. durch Hobbys, einem Ausgleich zum Beruf, abgebaut werden. Suchen sie sich eine Beschäftigung, die nichts mit ihrer Arbeit zu tun hat. Beispiele wären hier Gartenarbeit, Modellbau, Musikhören, Weiterbildungsmaßnahmen in anderen Bereichen oder Sport.

Besonders beim Sport eignen sich hier Ausdauerbelastungen, bei denen Sie sich länger als 30 Minuten bei niedriger Intensität bewegen. Niedrige Intensität bedeutet, Sie sollten sich dabei immer gut unterhalten können, ohne ins "Schnaufen" zu geraten. Walking, Jogging, Wandern, Radfahren, Schwimmen, Inline Skating etc. sind mögliche Umsetzungen. Gerade dieses Ausdauertraining baut Stresshormone im Körper ab und steigert die sogenannten Glückshormone (Endorphine). Sie trainieren Ihr Herz. Die Herzfrequenz reduziert sich bei regelmäßigem Training, und der Blutdruck wird niedriger bzw. stabilisiert sich. Sie erhöhen dadurch ihre Stressresistenz.

Entspannungsverfahren können ebenso ihre Stresshormone senken. Hierzu gehören u.a.:

  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen (PME)
  • Yoga
  • Tai Chi
  • Qui Gong
  • Autogenes Training
  • Biofeedback
  • Feldenkrais
  • Meditation
  • Phantasie- und Körperreisen

Nicht jede Entspannungstechnik ist natürlich auch für jeden geeignet. Probieren Sie einfach einmal unterschiedliche Methoden aus, und wählen Sie die, die Ihnen am hilfreichsten ist. Oder absolvieren Sie vorher einen entsprechenden Test, der Ihnen im Ergebnis die für Sie optimale Entspannungsmethode aufzeigt.

Natürlich wirken auch Massagen, Saunagänge und Bäder entspannend, und Sie können sich je nach körperlicher Konstitution dadurch entsprechend etwas Gutes tun. Diese Anwendungsmöglichkeiten finden Sie z.B. in Saunalandschaften und Bädern direkt bei Ihnen vor der Haustür, oder Sie kombinieren Ihren nächsten Urlaub einfach einmal mit entsprechenden Aktivitäten in Ihrem Urlaubsort oder buchen Sie direkt einen Wellness- oder Aktivurlaub.