Gefahren des Rauchens

Rauchen ist extrem gesundheitsschädlich! Jährlich sterben in Deutschland bis zu 140.000 Menschen an Krebs, Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen, die auf das Rauchen zurückzuführen sind. Arteriosklerose ("Arterienverkalkung"), Durchblutungsstörungen, Thrombosen (Blutgerinnsel), Herzinfarkte, Schlaganfälle, "Raucherbeine" und Potenzstörungen sind nur einige Folgen des Rauchens.

Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor für Krebs. Die Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs zu erkranken, nimmt mit der täglich gerauchten Zigarettenmenge, der Inhalationstiefe, dem Teergehalt der Zigarettensorte und den Raucherjahren zu. Neben Lungenkrebs führt Tabakkonsum auch zu bösartigen Tumoren, der so genannten Rauchstraße (Mundhöhle, Kehlkopf, Luftröhre und Speiseröhre bis zum Magen). Darüber hinaus spielt Rauchen auch eine Rolle bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Harnblasenkrebs, Nierenkrebs sowie Leukämie.

Für Frauen ist Rauchen ein besonderer Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs. Bei werdenden Müttern ist bewiesen, dass Zigarettenrauchen zu erhöhtem Auftreten von Fehl- und Frühgeburten führt. Trotzdem raucht in Deutschland jede dritte Schwangere, in den USA sogar jede zweite.

 

Passivrauchen und Gesundheitsschäden
Passivrauchen kann akute und chronische Gesundheitsschäden auslösen. Diese Schäden sind denen der Raucher ähnlich, doch in eher geringerem Ausmaß. Dennoch ist z.B. das Lungenkrebsrisiko eines Passivrauchers um ca. 30 % höher als das eines Nichtrauchers, der dem Zigarettenqualm nicht ausgeliefert ist.

Gesundheitsrisiken des Passivrauchens (Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum) sind

  • Asthma (Entstehung und Verschlimmerung)
  • Lungenentzündung (Entstehung und Verschlimmerung)
  • Bronchitis (Entstehung und Verschlimmerung)
  • Atembeschwerden (allgemein)
  • akute oder chronische Koronarerkrankungen
  • Mittelohrentzündungen bei Kindern
  • Lungenkrebsrisiko erhöht
  • Herzinfarktrisiko erhöht
  • Schlaganfallrisiko erhöht